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Arbeitsintensive Pfingsten für die Bergwacht Oberstdorf

Arbeitsintensive Pfingsten für die Bergwacht Oberstdorf

Vom Pfingstsamstag bis zum Pfingstmontag musste die Bergwacht Oberstdorf zu insgesamt zehn Einsätzen ausrücken, dabei wurden 14 Personen gerettet.

Bei den oben genannten Einsätzen wurde insgesamt sechs Mal ein Notarzthubschrauber angefordert. Die anderen Einsätze wurde teilweise zu Fuß oder mit den Sonderfahrzeugen der Bergwacht abgewickelt.

Am Kleinen Wilden stürzte kurz nach der Mittagszeit eine junge Bergsteigerin mehrere Meter in die Tiefe und verletzte sich dabei schwer. Nach notärztlicher Versorgung wurde sie in ein Krankenhaus geflogen.

Die weiteren verletzten Personen an diesem langen Wochenende zogen sich leichtere Verletzungen an den unteren Extremitäten zu.
Bei der Mehrzahl der Einsätze fiel den Einsatzkräften auf, dass schlechte Tourenplanung und konditionelle Überforderung, wie auch Überforderung mit dem alpinen Gelände zu ihrer misslichen Lage führten. Dies traf bei neun Personen zu.

Die Bergwacht appelliert eindringlich Touren im alpinen Gelände sorgfältig zu planen. Bei einem der Einsätze in den späten Abendstunden wurden bei einem Hubschrauberüberflug am Rubihorn noch weit über zwanzig Personen am Gipfel gezählt.

 

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