Aktuelles

Die 42-jährige Frau aus Lettland wollte am gestrigen Dienstag mit ihrem Hund vom Seealpsee ins Oytal absteigen. Dabei kam sie vom markierten Weg ab und stürzte an den Seewänden ca. 60 Meter in die Tiefe und kam auf einem Grasband zu liegen.

 

Ab der Mittagszeit des Donnerstages waren die Einsatzkräfte der Bergwacht Oberstdorf intensiv gefordert. Eine junge Dame verletzte sich in der Breitachklamm am Sprunggelenk. Eine Mannschaft der Bergwacht transportierte die Frau mit Gebirgstrage und Quad bis zur Walser Schanze, wo ...

 

Kurz nach 18 Uhr am gestrigen Sonntag erreichte die Bergwacht Oberstdorf die Meldung über einen Bergunfall oberhalb der Krauters Alpe im Traufbachtal. Was anfangs als Routineeinsatz begann, endete schlussendlich in einer personalaufwendigen Rettungsaktion.

 

Am Dienstagabend gegen 19.00Uhr ging bei der Bergwacht Oberstdorf die Alarmierung zum Einsatz „Sturz auf Schneefeld im Bereich der Enzianhütte“ ein. An und für sich keine außergewöhnliche Meldung.

Erschwerend waren dieses Mal jedoch die Umstände. Die Alarmierung kam über Dritte, d.h. es war kein Rückruf möglich um genaue Informationen über Notfallort, Verletzungsmuster und weitere Gegebenheiten zu erfahren. Eine Gewitterzelle machte einen Hubschraubereinsatz zunächst unmöglich.

 

Am heutigen 03. Juni konnten wir für unsere Einsatzkräfte endlich die Einweisung auf das neue Einsatzleitfahrzeug machen. Klein und geländegängig sollen die Fahrzeuge  sein, damit die teils steilen Güterwege in den Oberstdorfer Bergen bei Einsätzen auch befahren werden können.

 

Vom Pfingstsamstag bis zum Pfingstmontag musste die Bergwacht Oberstdorf zu insgesamt zehn Einsätzen ausrücken, dabei wurden 14 Personen gerettet.
Bei den oben genannten Einsätzen wurde insgesamt sechs Mal ein Notarzthubschrauber angefordert. Die anderen Einsätze wurde teilweise zu Fuß oder mit den Sonderfahrzeugen der Bergwacht abgewickelt.
 

Am Samstagabend, kurz vor 18 Uhr wurde die Bergwacht Oberstdorf zu einer Rettung aus Bergnot alarmiert. Im Bereich zwischen des Waltenberger Hauses sowie dem Vorderen Wildgundkopf war ein junges Paar mit Ihrem Hund in Bergnot geraten.

 

Im Bereich des so genannten Gängele ist ein Mann rund 80 Meter in den Tod gestürzt. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Am Donnerstag gegen 10:40 Uhr war der 43-Jährige bei der Polizei in Oberstdorf als vermisst gemeldet worden. Einen Tag zuvor war der Mann zu einer Bergtour im Bereich Rubihorn aufgebrochen. Es wurde eine großangelegte Vermisstensuche veranlasst, bei der die Bergwacht Oberstdorf, die Alpine Einsatzgruppe der Polizei sowie mehrere Hubschrauber beteiligt waren.
 

Ruhig ist es in den Bergen rund um Oberstdorf in den letzten Wochen geworden. Am 15.03. mussten die Skigebiete wegen der Corona-Pandemie schließen und im weiteren Verlauf kamen auch die sonstigen Alpinaktivitäten aufgrund der Ausgangsbeschränkung weitgehend zum Erliegen.

Damit endete auch der Vorsorgedienst der Bergwacht sowie der DSV-Skiwacht in den vier Skigebieten Fellhorn/Kanzelwand, Nebelhorn, Söllereck und Grasgehren 6 Wochen früher wie üblich.
 

Gegen Mittag am gestrigen Montag wurde die Bergwacht Oberstdorf das erste Mal alarmiert. Ein 38jähriger Solo-Geher aus den Niederlanden, welcher in der winterlichen Rubihorn Nordwand beim Klettern war, rutschte alleine aus, und ist in sein Sicherungsseil gefallen.

Bei diesem Sturz zog er sich eine Unterschenkelfraktur zu. Der alarmierte Bergwachteinsatzleiter flog mit dem Rettungshubschrauber Christoph 17 am 50 Meter langen Rettungstau in die Nordwand.