Zwei schwere Abstürze nahe der Enzianhütte - einer mit tödlichem Ausgang. Fuchsbiss und blockierte Wanderer – das neue Jahr beginnt einsatzreich.
Zwei schwere Abstürze nahe der Enzianhütte - einer mit tödlichem Ausgang. Fuchsbiss und blockierte Wanderer – das neue Jahr beginnt einsatzreich.
Diverse Einsätze bei Hochbetrieb in unterschiedlichen Skigebieten.
Absturz am Waltenberger Haus – Crashrettung in der Dämmerung! 18 Einsätze in Skigebieten & SAR Übung
14.12. – am sogenannten „Gesprengten Weg“ Richtung Waltenberger Haus / Bacherloch: Eine 43-jährige stürzt etwa 120 m über eine gefrorene Schneeflanke und eine Felswand in das lawinenverschüttete Bachbett. Die Meldung geht erst ca. 20 Minuten später ein; beim Anflug geht die Dämmerung bereits in die Nacht über. Aufgrund der hohen objektiven Gefahren (Lawinen-, Stein-, Eisschlag) ist keine Notarztversorgung vor Ort möglich.
Wintersaison startet durch - 15 Pisten- & 2 weitere Einsätze
• 04.12 – Dienersberg: Wanderin stürzt und zieht sich dabei schmerzhafte Verletzungen zu. Der Fußweg ist für RTW nicht erreichbar → Abtransport mit Raupenfahrzeug, Unterstützung des Rettungsdienstes.
• 07.12 – Rohrmoos (morgens): Unterstützung für RTW an verschlossener Schranke; Problem wird schnell gelöst, Durchfahrt ermöglicht.
Früher Saisonstart - erste Pisteneinsätze & Lawinensprengungen
• Söllereck: In der zurückliegenden Woche 3 Einsätze im Pistenbereich. Die Bergwacht versorgt die Betroffenen vor Ort und bringt sie sicher ins Tal; in 2 Fällen kommt ein Rettungshubschrauber zum Einsatz.
Auszeichnung für einen außergewöhnlichen Einsatz unter extremen Bedingungen
Vergangene Woche wurde einem unserer Einsatzkräfte eine besondere Anerkennung zuteil: Christian Donner erhielt vom DAV das Grüne Kreuz – eine der höchsten Auszeichnungen im Bergrettungswesen.
Der Grund dafür liegt in einem Einsatz, der uns bis heute bewegt: Im Februar 2022 wurde die Bergwacht Oberstdorf mitten in der Nacht aufgrund zwei verstiegener Personen zum Geißfußsattel alarmiert.Wochenbericht Bergwacht Oberstdorf
13.11. – Trettachtal/ Ringersgundalpe: Ein Wanderer gerät in wegloses Gelände und kann weder vor noch zurück. Nach Lagebeurteilung fällt die Entscheidung für den Einsatz von Christoph 17
Wochenbericht Bergwacht Oberstdorf
Hier trainieren wir realitätsnahe Helikopterübungen, Winden- und Taubergungen, Patientenrettung, Crew-Resource-Management sowie Funk- und Sicherheitsabläufe.
Ziel ist es, Abläufe zu optimieren und zu standardisieren und durch Wiederholung sichere Entscheidungen im Ernstfall zu treffen – auch bei schwierigen Bedingungen wie schlechtem Wetter, Dunkelheit und Stress.
Wochenbericht Bergwacht Oberstdorf
zwei Hubschraubereinsätze in der vergangenen Woche. Herbstliches Wetter mit weiteren Schneefällen im Hochgebirge – entsprechend mäßiges Einsatzaufkommen.
30.10 – Rettung am Wildengundkopf (nach Einbruch der Dunkelheit, ca. 18:30):
Zwei junge Männer versteigen sich im Bereich des Waltenberger Hauses mit ungeeigneter Ausrüstung im schneebedeckten Gelände.
Wochenbericht Bergwacht Oberstdorf
Wechselhaftes Herbstwetter mit Schneefall bis ~1.000 m und teils orkanartigen Böen – entsprechend ruhiges Einsatzaufkommen.
20.10 – Kanzelwand (Sportklettersteig): Meldung über 2 blockierte Personen; vor Ort eine Person ohne Fortkommen. Rettung per Hubschrauber, der Bergsteiger ist zwar entkräftet aber erleichtert über die Befreiung aus der Notsituation.
– keine –
Wochenbericht Bergwacht Oberstdorf
Der Herbst zeigte sich in der letzten Woche freundlich und typisch allgäuerisch „obheiter“.
19.10 Gaisalptobel: Patientin mit Kreislaufproblemen. Nach Lagecheck vor Ort wird der Notarzthubschrauber RK2 @ara.flugrettung angefordert. Windenrettung, Transport in Klinik.
19.10 Nebelhorn: Drei erschöpfte Wanderer verschätzen sich im Zeitmanagement. In einsetzender Dunkelheit werden sie per Sonderfahrzeug sicher ins Tal gebracht.