Chronik

Drei Gebrüder Krebs stürzten am Rädlergrat tödlich ab
Das wohl schwerste Bergunglück, das Oberstdorf je betroffen hat, fordert im September drei Opfer. Die Brüder Martin (21), Walter (19) und Richard (18) Krebs von hier stürzen am Südwestgrat (Rädlergrat) des Himmelhorns tödlich ab. Zwölf Bergwachtmänner tragen die Krebs-Brüder zu Grabe.

Im April letzte Hinrichtungen von Kriegsverbrechern in Landsberg/L.
Die Westmächte beenden formell den Kriegszustand mit Deutschland

D’ Schlappoldar Länd
(VSV, Heft 39 / Dezember 2001, S.1287-1297, von Eugen Thomma)

1947
Das kleine Dienstabzeichen
Aus Kostengründen kann das große Dienstabzeichen nicht mehr angefertigt werden.

1941
Bergwacht stark gefordert
In vier Wochen leistet die Bergwacht 252 Hilfen
(VSV, Heft 20 / August 1992 von Otmar Schuster)

1931
Offizielle Gründung der losen Vereinigung der Sanitätskolonne Oberstdorf
Dem Hilfsdienst obliegt auch die Berg- und Wasserrettung.
12 Bergführer treten bei.

1900
Die Jahre von 1900 bis zum 1. Weltkrieg waren eine Blütezeit des alpinen Tourismus. Der  Mangel an Bergführern brachte es mit sich, dass auch Träger zu selbständigen Führungen herangezogen wurden.
(VSV, Heft 38 / Juni 2001, S. 1259)

Die hier angegebenen Daten entsprechen der frühen Gründerzeit der Alpenvereine oder anderer (alpiner) Rettungsvereinigungen. Honorigen Zeitgenossen, insbesondere Wissenschaftlern, galt die geographische, geologische und biologische Erschließung und Erforschung der Alpen als oberstes Ziel. Von einer organisierten Bergrettung wurde noch lange nicht gesprochen!